Johann Vesque von Püttlingen: "Die Heimkehr"

29.09.2018 - 19:00 Uhr Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

 

Liederabend  im Rahmen der Ausstellung "Stereo-Typen. Gegen eine musikalische Mono-Kultur"

Auszüge aus dem längsten Liederzyklus der Musikgeschichte

Der Komponist Johann Vesque von Püttlingen (1803- 1883) alias Johann Hoven war ein hoher Beamter im Österreich des Vormärz. Er veranstaltete legendäre Hauskonzerte und scharte die musikalische Elite seiner Zeit  um sich: Robert und Clara Schumann, Hector Berlioz, Franz Liszt, Carl Loewe, Giacomo Meyerbeer, Felix Mendelssohn Bartholdy, Otto Nicolai und andere.
Püttlingens  Spezialität war die Liedkomposition, insbesondere die Vertonung der von hintergründigem Humor und bissiger Ironie geprägten Lyrik Heinrich Heines, wie der Liederzyklus „Die Heimkehr“ beweist: Vesque von Püttlingen vertonte nicht etwa ausgewählte Gedichte aus diesem Teil der „Reisebilder“ Heines, wie Schubert im „Schwanengesang“, sondern alle 88 (!).
Mit diesen zu Unrecht kaum bekannten Kompositionen beschäftigt sich die Liedklasse des Tiroler Landeskonservatoriums unter der fachkundigen Anleitung von Annette Seiler und Hildegard Starlinger. Eine Auswahl aus der „Heimkehr“ gibt es im Workshop-Abschlusskonzert zu hören.

Abschlusskonzert eines Workshops mit der Liedklasse und der Klasse für Sprachgestaltung des Tiroler Landeskonservatorium

Leitung: Annette Seiler und Hildegard Starlinger